

Ich engagiere mich seit Beginn der großangelegten Invasion im Februar 2022 als Freiwilliger für die Ukraine. Zuerst bei einer lokalen Organisation in Großbritannien, die humanitäre Hilfe sammelte und verschickte. Im Sommer 2022 stieß ich auf NAFO (der Link führt zum Beitrag des NAFO-Gründers über meinen ersten Fella). Dann in der Ukraine selbst: Kochen in der Lviv Volunteer Kitchen, später das Überführen gespendeter Fahrzeuge über die Grenze, zuerst aus Polen, dann aus Großbritannien.
Unterwegs habe ich Tausende Pfund für die hier gelisteten Organisationen gesammelt (einmal brachte eine Damen-Yogahose, die ich auf eine Wette hin vorführte, allein mehrere Tausend ein) und ein Fahrzeug für die Front finanziert. Durch meine Zeit beim NHS (dem britischen Gesundheitsdienst) und außerordentlich großzügige Spenden von Kontakten aus dem Trust, in dem ich arbeitete, habe ich außerdem geholfen, medizinisches Material im Wert von über 100.000 £ an ukrainische Organisationen zu liefern.
Vier Jahre dieser Arbeit haben mich zwei Dinge gelehrt.

Erstens: Es gibt Menschen von unermüdlicher Hingabe. Ukrainische Freiwillige, die seit 2022 jeden Tag alles geben, und Ausländer, die ihr bisheriges Leben aufgegeben haben, um zu helfen, viele davon still im Hintergrund. Viele der hier Gelisteten habe ich persönlich getroffen, habe an ihrer Seite gearbeitet oder über Jahre gesehen, wie sie öffentlich über jede Hrywnja Rechenschaft ablegen. Und sie sind nur ein Bruchteil des Ganzen. Es gibt Dutzende, wenn nicht Hunderte, die ich getroffen habe und die enorme Arbeit leisten, ohne hier zu stehen, und unzählige weitere weltweit, denen ich nie begegnet bin. Ein fehlender Name sagt nichts über die Arbeit eines Menschen, und bei allen, die ich übersehen habe und die auf diese Listen gehören: aufrichtige Entschuldigung. Korrekturen und Vorschläge sind immer willkommen.
Zweitens: Die Betrüger sind real. Ich habe Spendenaktionen verschwinden sehen, Organisationen, die nicht belegen können, was sie einsammeln, und ausländische „Freiwillige“, deren Finanzierung nicht aufgeht. Jeder Betrug schickt Spendengeld in irgendjemandes Tasche statt an die Front und lässt das Vertrauen in echte Freiwillige ein Stück weiter sinken. Und es geht nicht nur um die offensichtlichen Betrüger: Leichtes Geld kann selbst seriöse Organisationen vom Kurs abbringen. Deshalb sollten Freiwillige und Organisationen immer Rechenschaft ablegen müssen. Die Echten stört das nie.

Diese Seite ist die Verwirklichung eines lang gehegten Ziels: ein Ort, der geprüfte Freiwillige, Organisationen und Spendenaktionen auflistet, daneben ein Register dokumentierter Betrüger, damit Ihre Spende dort ankommt, wo Sie sie hinhaben wollten.
Das Betrügerregister ist noch kurz. Es wächst nur durch dokumentierte Belege. Wenn Sie welche haben, oder Feedback jeder Art, melden Sie sich.
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