Dies ist eine Liste ukrainischer Personen und Organisationen, die die Ukraine unterstützen und Spenden sammeln. Vor dem Spenden selbst recherchieren. Ich habe nicht die Zeit, jeden Eintrag gründlich zu prüfen, und die Aufnahme hier ist keine persönliche Garantie.
In den Worten von @Oksii33: Vor jeder Spende immer nach ordentlichen Berichten früherer Spendenaktionen suchen. Freiwillige müssen verantwortungsvoll sein, und es ist besser, an jene zu spenden, die sich die Zeit für verlässliche, ehrliche Berichte nehmen.
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Aktive Spendenaktionen
12 gerade aktiv.
Organisationen
Registrierte gemeinnützige Organisationen, ukrainisch und ausländisch, mit Registerlinks.
Freiwillige
Einzelne Spendensammler, verifiziert durch Berichte und Bürgschaften.
Kunstschaffende
Ukrainerinnen und Ukrainer, die ihre Werke herstellen und verkaufen.
Vor dem Spenden: so prüft man, ob eine Spendenaktion echt ist
Niemals auf unaufgeforderte Direktnachrichten hin spenden. Wenn ein „Soldat", ein „Freiwilliger" oder eine „Kriegswitwe" zuerst schreibt und um Geld bittet, ist es Betrug. Seriöse Freiwillige bitten niemals per Direktnachricht um Spenden. Ohne Ausnahme.
1. Nach Berichten früherer Spendenaktionen suchen
Das stärkste Signal überhaupt. Ehrliche Freiwillige veröffentlichen Belege, Lieferfotos und Dankesvideos der Einheiten oder Menschen, denen sie geholfen haben. Sammelt ein Account seit Monaten, ohne dass sich ein einziger Abschlussbericht findet: Finger weg.
Auf dieser Seite sind frühere Spendenaktionen und Berichte jeder Organisation in ihrem Eintrag aufgeführt, sofern verfügbar.
2. Offizielle Registrierung prüfen (Organisationen)
Ukrainische registrierte Organisationen stehen im Staatsregister. Jede ukrainische NGO auf dieser Liste verlinkt auf ihren Opendatabot-Eintrag; ausländische Organisationen auf das Register ihres Landes. Prüfen: Existiert die Organisation, ist sie aktiv, stimmt der Name mit dem überein, der um Geld bittet?
Einzelne Freiwillige haben das nicht. Das macht sie nicht unseriös, aber Berichte und Reputation zählen umso mehr.
3. Das X-Panel „Über diesen Account" nutzen
Auf jedem X-Profil auf das Beitrittsdatum tippen, um Über diesen Account zu öffnen. Dort steht, wann der Account erstellt wurde, wie oft der Nutzername geändert wurde, aus welchem Länder-App-Store die App geladen wurde und in welchem Land oder welcher Region der Account basiert.
Warnsignale: ein „Freiwilliger aus Charkiw", dessen Account in einem Land basiert (oder über dessen App Store erstellt wurde), zu dem keine plausible Verbindung besteht; ein Account vom letzten Monat; eine lange Historie von Nutzernamensänderungen (recycelte Follower-Farm-Accounts).
Vorbehalte — ein Indiz, kein Beweis. Die Daten können durch VPNs, Reisen oder vorübergehenden Umzug verzerrt sein, und X selbst warnt, dass sie ungenau sein können. Viele echte ukrainische Freiwillige sind Geflüchtete, die aus Deutschland, Polen oder Großbritannien posten. Eine Abweichung ist ein Grund, genauer hinzusehen, kein automatisches Urteil; ein „sauberes" Ergebnis ist ebenfalls keine Garantie.
4. Das Zahlungsziel prüfen
PayPal-Name oder -E-Mail, Monobank-Sammelglas oder Bankkonto sollten zur Person oder Organisation passen, die sammelt. Misstrauisch werden, wenn das Geld woanders hingeht oder das Ziel zwischen Beiträgen ohne Erklärung wechselt.
5. Bilder-Rückwärtssuche
Betrüger stehlen Fotos echter Lieferungen, echter Soldaten und echter Freiwilliger. Profilbilder und „Beweisfotos" durch Google Lens oder TinEye laufen lassen. Gestohlene Bilder, die auf älteren, fremden Accounts auftauchen, sind ein hartes Warnsignal.
6. Auf Druckmittel achten
Künstliche Dringlichkeit („nur noch 2 Stunden!"), Zahlungsdaten nur per Direktnachricht, Sammeln ausschließlich in den Antworten viraler Beiträge und Feindseligkeit bei einfachen Fragen: klassisches Betrügerverhalten. Seriöse Freiwillige begrüßen Prüfung, ihre Glaubwürdigkeit hängt davon ab.